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Vor tausend Jahren galten slawische Fürstentöchter als Trendsetterinnen. Sie trugen bunte Glasringe; Schläfenschmuck war der letzte Schrei. Anzuschauen in der Abteilung „Mode" im Waldemarturm.

Reliquien der Eitelkeit aus längst vergangenen Zeiten liegen hier neben Grabungsfunden.
Keramik beispielsweise wurde aus Sachsen importiert. Ein Beweis dafür, dass Dannenberg seit Jahrhunderten schon ein Ort des Handels und Wandels ist.

Waldemarturm? Der Bergfried wurde um 1200 als der erste Backsteinbau der Region errichtet.
Mag sein, dass ein slawischer Ringwall das Fundament bildet. Geschichte - aus Schichten abzulesen. Namensgeber ist der dänische König Waldemar H. Er und sein Sohn wurden hier 1223 im „firmissimum et inaccessiblile castrum" (in der festesten und unzugänglichen Burg) festgehalten und gegen Lösegeld 1225 wieder freigelassen. Dannenberg stand damals europaweit im Brennpunkt - selbst der Papst in Rom intervenierte. Kein Wunder, dass viele Histörchen um die beiden prominenten Gefangenen gesponnen wurden. Lassen Sie sich am Tatort von Dichtung und Wahrheit erzählen. Grafen und Fürsten haben die Geschicke im Mittelalter gelenkt. Auf Stadtführungen werden Sie in der Marschtor- und in der Münzstraße daran erinnern.

prochaska

 

Und im 19. Jahrhundert war die Region wieder Schauplatz europäischer Geschichte. Napoleon zog seine kriegerischen Spuren durch Europa und scheiterte 1813 in der Göhrdeschlacht gegen englische, deutsche und russische Bataillone. Mitgekämpft hat auch Eleonore Prochaska. Sie hatte sich als Lützower Jäger verkleidet und wurde tödlich verwundet. Mit dem Prochaska-Platz wurde der tapferen Frau ein Denkmal gesetzt.
Der Zeitgenosse Ludwig van Beethoven hat ihr Schicksal musikalisch unsterblich gemacht.

 

 

eisenbahnbruecke



Ein Denkmal aus jüngster deutscher Geschichte ist nur ein paar Kilometer von Dannenberg entfernt zu betrachten: die Eisenbahnbrücke nach Dömitz, die kurz nach Kriegsschluss 1945 zerstört wurde. Und nur ein paar hundert Meter elbabwärts schafft die Dömitzer Straßenbrücke die Verbindung zwischen Menschen, die jahrzehntelang durch Stacheldraht und Beobachtungstürme getrennt wurden. 1992 wurde das filigrane Bauwerk im wiedervereinigten Deutschland eingeweiht.